Jeder Mensch hat viele Begabungen und Talente. Aber oft sind sie verschüttet, werden nicht erkannt und nicht gefördert. Das passiert schnell im vollgepackten Alltag von Schüler/-innen, dem Notenziel-Orientierten Lernen, der Unterordnung an strenge Bildungspläne. Aber man lernt nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit Herz, Hand und Fuss: „Ein Gramm Praxis wiegt mehr als eine Tonne Theorie", schrieb der 1952 verstorbene US-Pädagoge John Dewey.

 

Theorie wird lebendiger, Inhalte können verknüpft und besser abgerufen werden, wenn man sie durch eigenes Tun praktisch erlebt. haptós, fühlbar, nannten die alten Griechen das Be-greifen im Wortsinn, der haptisch greifbare Rahmen ist ein wichtiger Teil unseres Ansatzes praktischen Lernens. Dabei treten nicht nur ganz unerwartete Begabungen zutage - auch die Persönlichkeitsentwicklung wird gefördert und gestärkt.

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Ganzheitliches Lernen, auch durch praktische Erfahrungen - das überschreitet die schulüblichen Grenzen. Die Schüler/-innen kooperieren beim Lernen und Arbeiten mit Handwerkern, Künstlern und auch untereinander; sie arbeiten gemeinsam auf ein Ziel hin, können sich mit dem geschaffenen Produkt identifizieren. Und sie schaffen etwas Bleibendes, Sinnvolles - nicht nur ein Vogelhäuschen für Oma, das die aber nie braucht. Praktisches Lernen eröffnet sinnvolle Orientierungen, schafft Erfahrungsräume und lässt eigene Fähigkeiten zu Tage treten, insbesondere für Jugendliche in der Orientierungs- und Übergangsphase zum Beruf.

Das ist schon seit über 2.500 Jahren bekannt: „Erzähle mir und ich vergesse. Zeige mir und ich erinnere mich. Lass es mich tun und ich verstehe" schrieb schon Konfuzius 553-473 vor unserer Zeit.

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